FAQ

Was bedeutet "LED"? 

"LED" steht für "light emitting diode" (zu deutsch: Licht abgebende Diode). Eine Diode besteht aus zwei Komponenten, der Anode und der Kathode. Wird die Anode positiv gepolt, lässt die Diode den Strom durch und leuchtet. Dabei wird nur sehr wenig Strom verbraucht. 

Wieviel kann man sparen, wenn man auf eine LED-Beleuchtung umsteige? 

Das Einsparpotenzial hängt von gewissen Faktoren ab. Im Wesentlichen ist entscheidend, wie lange die Lampen pro Tag leuchten. Man geht allerdings davon aus, dass ein durchschnittlicher 4-Personen-Haushalt pro Jahr etwa 400€ einsparen kann. Ein weiterer Fakor sind zum Beispiel die Strompreise, wobei diese in den kommenden Jahren noch steigen werden, sodass Sie noch mehr dank LED einsparen. Mehr Informationen finden Sie hier.

Was sind die Vorteile gegenüber herkömmlichen Lampen? 

Zunächst ist der Stromverbrauch einer LED-Lampe sehr viel niedriger, gegenüber einer Glühbirne beträgt das Einsparpotenzial sogar 90%! Nicht nur die laufenden Kosten sind dadurch geringer, sondern auch die Wartungskosten, da LEDs extrem langlebig sind. Sie halten 8 Mal länger als eine Halogen- oder Energiesparlampe und bis zu 50 Mal länger als eine Glühlampe, sodass Sie über Jahre hinweg, keine neuen Lampen nachkaufen müssen! LEDs sind zudem umweltfreundlich, da sie keine schädlichen und giftigen Stoffe wie Quecksilber und Blei enthalten. Im Licht sind ebenfalls keine UV- oder Infrarot-Anteile enthalten. LEDs strahlen in gesättigten Farben und ermöglichen in dieser Hinsicht eine extrem hohe Farbenvielfalt. Dabei sind sie stufenlos dimmbar. Die deutlich bessere Farbwiedergabe ist optimal zum Arbeiten und fördert Ihr gesundheitliches Wohlbefinden! Eine LED-Beleuchtung stellt zudem einen Pluspunkt für Ihre Sicherheit dar: Sie entwickeln keine Hitze, sind äußerst robust und enthalten wie bereits erwähnt keine giftigen Stoffe. 

Kann man eine LED-Lampe einfach in eine bestehende Fassung einsetzen? 

Ein klares Ja! Die Anschlüsse von unseren LEDs sind mit den Anschlüssen herkömmlicher Leuchtmittel kompatibel (Retrofit). Aufgrund der nur minimalen Wärmentwicklung von LEDs sind auch keine Begrenzungen hinsichtlich der Leuchtstärke zu berücksichtigen. Es kann durchaus mal dazu kommen, dass der Transformator ausgetauscht werden muss, da die Mindestlast bei herkömmlichen GU5.3-Leuchten nicht immer erreicht wird. Die passenden Transformatoren können Sie in unserem Shop erwerben. 

Wie umweltfreundlich sind LEDs? 

Studien zur Ökobilanz zeigen, dass die neueste Generation von LED-Leuchtmitteln in Sachen Umweltfreundlichkeit schon heute auf einem hohen Niveau liegt. Innerhalb der Studie wurde der gesamte Lebenszyklus unter die Lupe genommen – es wurde untersucht, wie viel Energie und Rohstoffe die Lampe während ihres Lebens bei der Herstellung, Nutzung und Entsorgung verbraucht und welche Umweltbelastungen hierbei auftreten. Das Ergebnis: Heutige LED-Lampen erreichen die Ökobilanz-Werte der Kompaktleuchtstofflampen und sind herkömmlichen Glühlampen weit überlegen. Ähnlich wie bei Kompaktleuchtstofflampen werden bei LED-basierten Lampen über 98 Prozent der aufgewendeten Energie im Einsatz verbraucht, also bei der Erzeugung von Licht. Weniger als zwei Prozent entfallen auf die Produktion. Die Befürchtung, dass insbesondere die Herstellung der LED sehr energieintensiv sein könnte, wurde damit widerlegt. Da die Effizienz der LED weiter steigt, sind in Zukunft noch bessere Ökobilanz-Ergebnisse der LED-Lampen möglich. 

Sind LEDs genauso hell wie andere Lampenarten? 

Absolut! Selbst bei einer niedrigeren Lumenzahl kann sie eine höhere Helligkeit hervorbringen als herkömmliche Leuchtmittel, da sie ihr Licht gezielt dorthin abstrahlt, wo es gewünscht wird. Bei LED-Röhren treten keine Streuverluste durch Rundum-Strahlung auf, wie man sie von Leuchtstoffröhren kennt. 

Dauert es eine gewisse Zeit, bis LED Lampen leuchten?

Nein, sie geben sofort nach dem Einschalten 100 Prozent ihrer Leistung ab. Es entsteht kein Flackern wie bei Leuchtstoffröhren und es gibt keine Aufhellungsphase wie man sie von Energiesparlampen kennt. 

Worauf muss man achten, wenn man LED-Lampen kauft? 

Ziel der Anschaffung ist es, überzeugende Helligkeit und Lichtqualität zu erhalten. Die Helligkeit selbst wird in Lumen gemessen. Hierbei ist zu beachten, dass LEDs mit einem geringeren Lumenwert die gewünschte Helligkeit erzielen, da es bei ihnen keine Verluste durch Lichtstreuung in ungewünschte Richtungen gibt. Eine LED-Lampe, die eine 60-Watt-Glühlampe 1:1 ersetzt, weist einen Helligkeitswert von 806 Lumen auf. Die Lichtqualität wird mit dem Farbwiedergabeindex angegeben. Hochwertige LED-Produkte weisen hier mindestens einen Wert von 80 Ra auf. Damit Sie auch die richtige Lichtfarbe wählen (warmweißes, kaltweißes oder tageslichtweißes Licht) müssen Sie ebenfalls auf die Farbtemperatur achten. 2.700 und 3.000 Kelvin steht für warmes Licht, 4.000 Kelvin ist hingegen kaltweiß, 6.500 Kelvin tageslichtweiß. 

Lässt die Lichtleistung einer LED-Lampe mit der Zeit nach? 

Das ist der Fall. Diese sogenannte Degradation verläuft allerdings sehr langsam und ist erst nach längerem Einsatz messbar. Das ist der Grund für die extrem hohe Lebensdauer. Bei herkömmlichen Leuchtmitteln schreitet der Verlust der Lichtleistung erheblich schneller voran. 

Sind LEDs gegenüber der Umgebung (Hitze, Kälte, Erschütterungen) empfindlich? 

Nein! Aufgrund ihres Aufbaus ohne bewegliche Teile sind LED-Leuchtmittel extrem robust gegenüber Einwirkungen von außen. Zwar ist der Wirkungsgrad umso besser, je kälter die Umgebung ist, doch haben nur wirklich extrem hohe Temperaturen einen negativen Einfluss auf ihre Performance. So sind LEDs zum Beispiel ungeeignet für die Innenbeleuchtung von Backöfen. Die meisten Leuchtmittel besitzen zudem eine Polycarbonat-Abdeckung, was Sie äußerst robust und beständig macht. 

Wird beim Dimmen einer LED tatsächlich Strom gespart? 

Definitiv! 

Ist die Lichtqualität einer LED-Lampe vergleichbar mit herkömmlichen Leuchtmitteln? 

Auf jeden Fall! Hinsichtlich der erzielten Helligkeit als auch des subjektiven Lichtempfindens sind LEDs besser als ihre Vorgänger. LED-Licht kommt heutzutage sogar bei Lichttherapien zum Einsatz, da das Licht sehr natürlich ist und damit dem Sonnenlicht nahe kommt. 

Kann eine LED-Lampe brummen oder surren? 

Das kann vorkommen. Vor allem dimmbare LED-Lampen und teils auch damit verbundene Dimmer können mit solchen Geräuschen auf die Art der Stromversorgung und -Regelung reagieren. Es wird durch Stromspitzen verursacht, die 100 Mal pro Sekunde entstehen und elektronische Bauteile zum Schwingen bzw. Vibrieren bringen können - vergleichbar mit kleinen Lautsprechern. Die Intensität hängt von vielen Einflüssen ab: Länge der Stromleitungen, Bauart des Dimmers (häufig mit Phasenanschnitt- lauter als mit Phasenabschnittsregelung), Fertigungstoleranzen bei der Lampenelektronik, Betriebstemperatur (je wärmer, desto leiser) und die Bauweise des Leuchtengehäuses. Auch können Leuchten oder Zwischendecken wie ein Resonanzkörper wirken und Geräusche erheblich verstärken. Unsere Lampen haben eine Freigabe, wenn frei brennend aus 1 Meter Entfernung kein Geräusch mehr zu hören ist. Das Brummen oder Surren hat allerdings keinen negativen Einfluss auf die Lebensdauer der Lampe. 

Kann es zu einem Blinken oder Nachglimmen kommen? 

Das kann passieren. Bei gewissen Installationen gibt es das Phänomen, dass Ableitströme oder induzierte Spannungen am Leuchtmittel anliegen. Deren Energie ist früher unbemerkt über die Glühwendel abgeflossen. Unsere LED-Lampen sind jedoch derart effizient, dass selbst solch schwache Verlustenergie noch in Licht umgewandelt wird. Die Energie reicht jedoch nicht für einen normalen Betrieb, sodass die Lampen entweder schwach vor sich hinglimmen oder gelegentlich kurz aufblinken. Als Hauptursache konnten bisher folgende mögliche Ursachen ausgemacht werden: 1) Indikationslampen (Glimmlampen im Schalter, damit man den Schalter im Dunklen leichter findet): hier hilft entweder der Austausch des Schalters gegen einen Kontrollschalter mit zusätzlichem N-Klemmenanschluss oder ein Entfernen der Indikationslampe(n). 2) Leitungsführung: Insbesondere bei Wechselschaltungen wo über lange Strecken die Stromführende neben der Lampenleitung verlegt ist, so dass Spannung von einem in den anderen Draht induziert werden kann. Über die ausgeschaltete Lampe, die aufblinkt, kann in der Regel eine Spannung gemessen werden, die meistens zwischen 40V und 100V liegt. Normalerweise genügt es, wenn man nur eine von vielen LED Lampen im Schaltkreis durch eine Hochvolt-Halogenlampe ersetzt, über die der Leckstrom abfließen kann. Wenn diese einfache Lösung nicht in Betracht kommt, könnte ein Fachmann den Leckstrom durch einen geeignet angebrachten Kondensator ableiten. Für den Fachmann gibt es noch eine weitere Möglichkeit: ein Relais in der Leuchte oder in Lampennähe dazwischenschalten. 

Wie wird eine LED entsorgt? 

Kaputte LED-Lampen gelten als gewöhnlicher Elektroschrott. Sie sind im Gegensatz zu Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren kein Sondermüll.

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